Leitport

Website für Hofladen und Direktvermarkter

Was diese Woche reif ist, schicken Sie mir als Nachricht — abends steht es im Netz.

Preis1'400Zuzüglich 50 im Monat — darin ist das wöchentliche Nachführen des Sortiments enthalten. Kein Vertrag über 12 Monate hinaus.
Dauer1 bis 2 Wochen

Schweizer Franken, exklusive MWST. Festpreis — er ändert sich nicht nach Aufwand.

Der Befund, mit dem das anfängt

Ich habe die Hofläden und Direktvermarkter in 19 Thurgauer Gemeinden zusammengetragen — 30 Betriebe — und 16 Adressen einzeln vermessen, alle sechzehn antworteten:

16 von 16 zeigen Google kein Sortiment
16 von 16 zeigen Google keine Öffnungszeiten
14 von 16 sagen Google nicht einmal, dass sie ein Laden sind

Gemessen am 6. August 2026, jede Seite einzeln abgerufen. ⚠️ Sechzehn Betriebe sind eine kleine Zahl. Bei einem so kleinen Bestand ist „100 %“ ein schwächeres Wort als bei hundert — es heisst hier nur: ich habe keine einzige Ausnahme gefunden. Nicht gemessen habe ich Google-Business-Einträge und ob die gezeigten Angebote noch stimmen.

Warum ausgerechnet hier

Ein Hofladen hat etwas, das kaum ein anderer Betrieb hat: sein Angebot ändert sich, ohne dass jemand es entscheidet. Die Zwetschgen sind reif oder nicht. Genau das steht auf keiner der sechzehn Seiten — und genau das sucht jemand, der wissen will, ob sich die Fahrt zu Ihnen heute lohnt.

Der übliche Ausweg ist ein Aushang am Laden und ein Beitrag auf einem sozialen Netzwerk. Der Aushang erreicht, wer schon da ist. Der Beitrag ist nach drei Tagen weg und für eine Suchmaschine nie da gewesen.

Was dagegen nicht das Problem ist: Ihre Seiten sind im Mittel 1,2 MB gross und laden in gut einer halben Sekunde — der beste Wert aller Branchen, die ich gemessen habe. Es liegt nicht an der Technik.

Offene Stellen, dort wo gesucht wird

Auch ein Hof sucht Leute — für die Ernte, für den Laden, für die Lehre. Google hat für Stellenanzeigen eine eigene Suchfläche, noch vor den normalen Treffern.

Keine einzige der 271 Seiten, die ich im Revier gemessen habe, taucht dort auf. ⚠️ Gemessen ist nur die Startseite; ein Betrieb kann eine Stellenseite haben, die ich nicht gesehen habe.

Sie schicken mir zwei Sätze, den Rest mache ich. Jede Anzeige bekommt ein Ablaufdatum und verschwindet danach von selbst aus der Suche.

Hoffest und Pflücktage, mit Datum

Zweimal im Jahr steht bei Ihnen das Tor offen, und beide Male erfährt es vor allem, wer ohnehin vorbeikommt. Von 271 gemessenen Seiten im Revier zeigt genau eine Google einen Anlass.

Ein vergangener Anlass bleibt bei uns stehen, mit „war am“ — er zeigt jemandem, der neu auf die Seite kommt, dass hier regelmässig etwas stattfindet. Aus der Suche verschwindet er automatisch.

Die Fragen, die Sie dauernd beantworten

„Wann ist offen?“ „Kann ich mit Twint zahlen?“ „Nehmen Sie die Gläser zurück?“ — mehrmals am Tag, jedes Mal neu, meistens während Sie etwas anderes tun. Diese Fragen stehen mit Ihren Antworten auf der Seite.

🔴 Und hier sage ich Ihnen etwas, das Ihnen sonst niemand sagt: Google hat die eigenen Anzeigekästen für solche Fragen am 7. Mai 2026 abgeschaltet — seit 2023 gab es sie nur noch für Behörden und Spitäler, seither für niemanden mehr. Wenn Ihnen jemand „FAQ für bessere Google-Sichtbarkeit“ verkauft, verkauft er etwas, das es nicht mehr gibt.

Der Abschnitt bleibt trotzdem drin, aus einem anderen Grund: Er beantwortet die Frage, bevor jemand anruft. Das spart Ihnen Zeit, nicht Google.

Wie es abläuft

Der Ablauf ist bewusst umgekehrt zum Üblichen — die Seite steht, bevor wir zum ersten Mal reden.

  1. Ich baue sie, ungefragt. Mit Ihren eigenen Inhalten, an einem Nachmittag. Sie steht auf einer Adresse, die niemand findet, und Suchmaschinen ist sie ausdrücklich verboten.
  2. Ich zeige sie Ihnen. Ein Blatt Papier: was Ihre jetzige Seite kann, was die neue kann, und die Fragen, die nur Sie beantworten können.
  3. Sie sagen ja oder nein. Sagen Sie nein, verschwindet die Seite und Sie hören nichts mehr von mir.
  4. Danach schicken Sie Nachrichten. „Ab morgen Zwetschgen, 4.50 das Kilo. Bohnen sind fertig.“ Ich baue es ein, Sie sehen es zuerst, und erst wenn Sie ok schreiben, ist es online. Es geht nie etwas raus, das Sie nicht gesehen haben.

Schritt 1 bis 3 sind für Sie kostenlos. Bezahlt wird ab dem Ja.

Was es kostet

Ein Festpreis, keine Stundenrechnung. 1'400 Franken für die Seite, 50 im Monat fürs Weiterführen. Der Monatsbetrag ist bei Ihnen leichter zu begründen als anderswo: Er zahlt das wöchentliche Nachführen, und Ihr Sortiment wechselt ohnehin jede Woche.

Auf drei Jahre
Üblicher Baukasten-Vertrag 4'460 (1'490 + 3 × 990)
Hier 3'200 (1'400 + 36 × 50)

Was ich nicht mache

Keinen Webshop mit Versand. Bestellungen per Formular und Abholung am Hof, gerne. Lager, Zahlung und Versand sind ein anderes Geschäft und ein anderer Preis — und für die meisten Höfe verdienen sie nichts.

Keine Angaben, die ich nicht belegen kann. „Bio“ schreibe ich nur hin, wenn Sie zertifiziert sind und mir sagen, unter welcher Marke. Ein falsches Gütesiegel im Netz ist Ihr Problem, nicht meines — deshalb steht es erst drin, wenn es stimmt.

Keine Messung auf Ihrer Seite. Kein Zählpixel, kein Cookie, kein fremder Abruf. Gezählt wird beim Server: wie oft eine Seite abgerufen wurde. Das ist keine Besucherzahl.

Keine Fotos von der Stange. Was auf Ihrer Seite steht, muss Ihnen gehören oder von mir gemacht sein.

Dasselbe für andere Betriebe

Es ist ein Produkt, kein Baukasten mit Branchen-Knopf: Jede dieser Seiten trägt ihre eigenen gemessenen Zahlen, weil in jeder Branche etwas anderes fehlt.

Was Sie mitnehmen, wenn Sie gehen

  • Domain
  • Daten
  • Quelltext
Sie

Alle Zugänge laufen auf Ihren Namen, nicht auf meinen. Sie bleiben, weil es passt — nicht, weil Sie feststecken.

Für wen das passt

Was drin ist

Was Sie beisteuern

Der erste Schritt ist ein Gespräch von dreissig Minuten, das nichts kostet. Danach wissen wir beide, ob es passt.

Reden wir