Wie diese Marke gebaut ist, offen hingeschrieben — Name, Zeichen, Farben, Schrift, Tonlage. Nicht als Schaustück: Wer eine Werkstatt beauftragt, kauft Sorgfalt und kann sie vorher nicht sehen. Das hier ist die einzige Arbeit, die Sie ansehen können, ohne etwas zu bezahlen.
Keine Zahl auf dieser Seite ist abgetippt. Die Farbwerte werden beim Bauen aus der Themendatei gelesen, die Kontrastwerte mit derselben Rechnung ermittelt, die auch das Prüfskript benutzt. Ändert sich eine Farbe, ändert sich diese Seite mit — oder der Bau schlägt fehl.
Konrad Zuses deutsches Wort für das Steuerwerk eines Rechners — der Teil, der nicht rechnet, sondern bestimmt, was als Nächstes geschieht. Dasselbe Wort trägt am Flugzeug das Teil, das die Richtung hält, ohne selbst Schub zu geben.
Beide Bedeutungen meinen dasselbe: eine Stelle, an der etwas ankommt, abgefertigt wird und weitergeht. Ein Hafen ist kein Ziel, sondern ein Durchgang mit Aufsicht.
Zusammen: eine Stelle, an der etwas ankommt und unter Aufsicht weitergeht. Das ist eine ehrlichere Beschreibung dieser Arbeit als jedes Wort mit „Soft“ darin — hier wird selten etwas erfunden und meistens etwas durchgeleitet, geordnet und in Betrieb gehalten.
Die verworfenen Namen stehen hier, weil ihre Begründungen mehr über die Arbeitsweise sagen als der gewählte Name selbst. Jeder ist an einer Prüfung gescheitert, keiner an Geschmack.
Ein Rahmen, durch den links etwas hineingeht und rechts wieder heraus, mit einem Punkt in der Mitte. Das ist ein Port: keine Ware, sondern eine Stelle, an der etwas durchkommt und dabei durch eine Hand geht.
Der Punkt ist die Arbeit — das einzig Gefüllte im ganzen Zeichen. Und die Striche berühren den Rahmen, statt davor zu enden: Was hineingeht, geht wirklich hindurch. Mit Luft an den Rändern wäre es ein Kasten mit Inhalt, kein Durchgang.
Die Werte sind aus dem Punkt gerechnet, nicht gesetzt: Der Schutzabstand ist sein Durchmesser, die Striche enden eine Strichstärke vor ihm. Deshalb bleibt das Verhältnis erhalten, wenn jemand eine einzelne Zahl ändert. Unterhalb von 16 px wird der Strich dünner als ein Bildpunkt — dort gehört das Zeichen nicht hin.
Ein Grau und ein Orange, mehr nicht. Das Grau ist anodisiertes Blech, kein Nachthimmel — der Grund einer Schalttafel, nicht der eines Kinoplakats. Das Orange ist Signalfarbe und wird entsprechend sparsam eingesetzt: Es markiert, wo etwas passiert, und sonst nichts.
Je Rolle zwei Proben: links dunkel, rechts hell. Die Seite folgt der Einstellung des Geräts, es gibt keinen Umschalter.
Am 04.08.2026 wechselte der Grund von Fast-Schwarz auf dieses Grau. Ein hellerer Grund kostet Kontrast, und zwar an genau einer Stelle: Orange als Schrift fiel von 6,7:1 auf 4,0:1 und riss damit die Grenze für Fließtext. Statt das Grau zurückzunehmen, ist Orange seither in drei Rollen geteilt — eine für Flächen und Ränder, eine für Schrift, eine für die Knopffläche. Das ist unbequemer beim Schreiben und der einzige Weg, beide Modi zu halten.
| Paarung | dunkel | hell | gefordert |
|---|---|---|---|
--ink auf --bgFließtext auf der Seite | 9.66:1 | 15.76:1 | ≥ 4.5 |
--ink auf --flaecheFließtext in Karten und Kästen | 8.14:1 | 18.32:1 | ≥ 4.5 |
--ink auf --akzent-weichFließtext im Hinweiskasten | 9.31:1 | 15.64:1 | ≥ 4.5 |
--muted auf --bgLeise Schrift auf der Seite | 6.88:1 | 5.66:1 | ≥ 4.5 |
--muted auf --flaecheLeise Schrift in Karten | 5.80:1 | 6.58:1 | ≥ 4.5 |
--akzent-ink auf --bgVerweise und Kennungen auf der Seite | 5.47:1 | 4.89:1 | ≥ 4.5 |
--akzent-ink auf --flaecheVerweise in Karten („Ansehen →“) | 4.61:1 | 5.68:1 | ≥ 4.5 |
--akzent-ink auf --akzent-weichMarken im Ausstiegs-Block | 5.27:1 | 4.85:1 | ≥ 4.5 |
--auf-akzent auf --akzent-fuellSchrift auf dem Hauptknopf | 5.68:1 | 5.10:1 | ≥ 4.5 |
--akzent auf --bgRänder, Punkte, Striche, Fokusring | 4.01:1 | 3.13:1 | ≥ 3.0 |
--akzent auf --flaecheAkzentrand an Karten | 3.38:1 | 3.64:1 | ≥ 3.0 |
11 Paarungen in zwei Modi, nach WCAG 2.1 mit Gamma-Rücknahme gerechnet. Der knappste Wert liegt bei 3.13:1. Dieselbe Rechnung läuft als Skript vor jeder Auslieferung; beim ersten Lauf hat sie sofort einen echten Verstoss gefunden: hell --akzent stand bei 2,92:1 statt der geforderten 3:1.
IBM Plex Sans
Fließtext, ÜberschriftenEine Grotesk mit leicht eckigen Rundungen — technisch, ohne kalt zu werden. 400 und 600, mehr Schnitte liegen nicht bei.
IBM Plex Mono
Zahlen, Kennungen, BeschriftungenTrägt alles, was in einer Tabelle untereinanderstehen muss: Preise, Kennungen, Hostnamen, Messwerte. 400 und 500.
Die Wahl hat einen Grund über den Geschmack hinaus: Plex steht selbst unter einer freien Lizenz (SIL Open Font License). Eine Werkstatt, die verspricht, dass ihre Arbeit frei bleibt, kann schlecht auf einer Schrift stehen, für die man jährlich zahlt.
Beide Schnitte liegen mit ausgeliefert und werden vom eigenen Server geladen. Die Seite behauptet im Fuss, nichts von fremden Servern zu holen — dann darf hier auch kein Google-Fonts-Abruf stehen.
Acht Regeln. Jede hat ein Beispiel auf dieser Website, sonst wäre sie eine Absichtserklärung.
Beim Schreiben schlägt niemand acht Regeln nach, sondern ein Wort. Ein Strich heisst: ersatzlos weg.
| statt | lieber | warum |
|---|---|---|
| Lösung | Website, Portal, Umzug | Das Ding hat einen Namen. |
| innovativ · zukunftssicher | — | Ersatzlos. Beides ist unbeweisbar. |
| Sprint | Werkstatt-Tag | Beschreibt, was tatsächlich passiert. |
| Discovery | Klärung | Steht so im Angebot und in der Rechnung. |
| Deployment | ausliefern | |
| Support | erreichbar sein | Ein Ticketsystem gibt es nicht. |
| KI-Experte | — | Die überfüllteste Behauptung des Marktes. Gezeigt wird stattdessen eine Messung. |
| digitale Transformation | — | Sagt nichts über die nächste Woche. |
| Kunden begeistern | — | Kunden wollen ein Ding, das funktioniert. |
Die Sätze, die immer wieder gebraucht werden — und deshalb überall gleich lauten sollen. Ein Satz, den man einmal aufschreibt, klingt beim dritten Anruf noch gleich.Einer, den man öffentlich aufschreibt, ist schwerer zu brechen.
Eine Werkstatt, kein Abo.
Vier Wörter, die sagen, was Leitport ist und was es nicht ist. „Abo“ steht dort, weil es das ist, woran sich die meisten Vereine und Gemeinden die Finger verbrannt haben: eine monatliche Zahlung an ein Programm, das ihnen nie gehört hat. Die zweite Zeile kommt dazu, wo Platz für zwei ist — sie nennt, woran sich der erste Satz nachprüfen lässt.
Kein Gesprächsleitfaden — sechs Antworten auf sechs Fragen, die in fast jedem Erstkontakt vorkommen. Dass die Absage-Zeile mit dabeisteht, ist Absicht: Sie ist der Beleg dafür, dass die Liste „Wofür ich nicht der Richtige bin“ auf der Startseite ernst gemeint ist.
„Leitport, Till Schneider. — Erzählen Sie mir zuerst, was bei Ihnen gerade mühsam ist. Ob ich der Richtige bin, sehen wir in zehn Minuten.“
Kein Angebot, keine Zahlen, keine Selbstvorstellung. Die Gegenseite hat angerufen, weil etwas klemmt — nicht, um eine Firmengeschichte zu hören.
„Der Werkstatt-Tag kostet 1'400 Franken, und ein Vorhaben braucht je nach Umfang einen bis neun davon. Was es bei Ihnen wird, sage ich nach der Klärung — und die ist im Auftrag inbegriffen.“
Nennt sofort eine echte Zahl und eine ehrliche Spanne, statt auszuweichen. Regel 01.
„Günstiger geht über weniger Umfang, nicht über einen kleineren Tagessatz. Sagen Sie mir, was zuerst laufen muss — dann streiche ich den Rest.“
Ein Rabatt auf den Satz wäre ein zweiter Preis und damit ein Eingeständnis, dass der erste erfunden war.
„Dafür bin ich der Falsche — und das sage ich lieber jetzt als nach der dritten Sitzung. Soll ich Ihnen jemanden nennen?“
Eine Absage in der ersten Woche kostet ein Gespräch. Eine im dritten Monat kostet beide Seiten Geld und eine Referenz.
„mana ist ein gemeinnütziger Verein, dort arbeite ich ehrenamtlich. Ihr Vertrag läuft mit meiner Einzelfirma. Was ich für Sie baue, kommt in die freie Basis zurück — deshalb bezahlen Sie es einmal statt jedes Jahr.“
Die Frage kommt immer, und eine unklare Antwort darauf lässt beide Absender verschwimmen.
„Alle Zugänge laufen auf Ihren Namen, der Quelltext liegt bei Ihnen, die Daten sind exportierbar. Zur Übergabe gehört eine Anleitung, die auch dann trägt, wenn ich nicht ans Telefon gehe.“
Die berechtigteste Frage an einen Einzelnen. Sie wird nicht kleingeredet, sondern beantwortet.
Presse, Partnerverzeichnis, Vortragsankündigung. Unter fünfzig Wörtern und ohne ein einziges Adjektiv, das sich nicht nachprüfen lässt.
Leitport ist die Softwarewerkstatt von Till Schneider in Tägerwilen TG. Sie baut und betreibt Software für Vereine, Gemeinden und kleine Betriebe — quelloffen, auf Servern in der Schweiz, ohne Werbung und ohne Nutzerverfolgung.
Kürzer, für eine Zeile unter einem Namen: „Softwarewerkstatt für Vereine, Gemeinden und kleine Betriebe. Tägerwilen TG.“
Till Schneider · Leitport
Softwarewerkstatt · Tägerwilen TG
mail@tilljakob.com · +41 79 370 88 99
leitport.ch
Leitport – Till Schneider, Einzelfirma · Hauptstrasse 142 · 8274 Tägerwilen TG. Beträge in CHF, exklusive MWST. Zahlbar innert 30 Tagen.
Kein Spruch unter der Signatur, kein Logo als Anhang — beides landet bei den meisten Empfängern als unbekanntes Bild oder gar nicht. Vier Zeilen Text tragen weiter.
Positionierung, Kurzvortrag, Reibung, Beleg, Handlungsaufruf, Betreffzeile, Kurzprofil — die Sätze, die jede Marke braucht. Der Haken ist, dass die Tonlage oben fast alles verbietet, was üblicherweise als Marketingsatz durchgeht: keinen Superlativ ohne Messung, keine Angst, kein „Lösung“, kein „digital“.
Das ist kein Verzicht, sondern der Grund, warum diese Sätze überhaupt etwas ausrichten. Ein Satz, den jeder Wettbewerber genauso sagen könnte, verkauft nichts — er füllt nur die Stelle, an der ein Argument stehen sollte. Deshalb trägt hier jeder Satz die Regel, an der er gemessen wurde.
Für Vereine, Gemeinden und kleine Betriebe, die Software brauchen, aber niemanden haben, der sie betreut, ist Leitport eine Werkstatt, die baut, übergibt und danach erreichbar bleibt. Anders als bei einer Agentur bleibt der Quelltext bei Ihnen; anders als bei einem Abo hört die Zahlung auf, wenn die Arbeit aufhört.
Der einzige Satz hier, der nicht zum Vorlesen gedacht ist. Er ist zu lang und zu gebaut — sein Zweck ist, die anderen zu prüfen: Was ihm widerspricht, fliegt raus.
Ich baue Software für Vereine, Gemeinden und kleine Betriebe — Mitgliederverwaltung, Terminplanung, Websites, die niemand mehr pflegen kann. Das Besondere ist nicht die Technik, sondern der Besitz: Der Quelltext liegt am Ende bei Ihnen, die Zugänge laufen auf Ihren Namen, und wenn Sie mich nicht mehr wollen, kann jede andere Entwicklerin weitermachen. Bezahlt wird der Tag, nicht das Programm.
Durchgehend „ich“. Ein „wir“ wäre hier am billigsten und flöge beim ersten Termin auf.
Die meisten Vereine zahlen monatlich für ein Programm, das ihnen nicht gehört, drei Funktionen zu viel und die eine zu wenig hat — und dessen Anbieter niemand erreicht, wenn es klemmt.
Beschreibt eine Erfahrung, die die Leserin schon gemacht hat. Das ist etwas anderes, als ihr eine Zukunft auszumalen, vor der sie sich fürchten soll.
Fünf Systeme laufen im Betrieb, alle öffentlich erreichbar, alle von dieser Seite aus verlinkt. Bei einem davon steht dabei, wo das Verfahren zwischen zwei Durchläufen instabil war.
Der zweite Halbsatz ist der eigentliche Beleg. Wer die eigene Schwachstelle nennt, hat die Zahlen davor vermutlich auch nicht geschönt.
Dreissig Minuten, kostenlos, ohne Angebot am Ende.
Drei Angaben, kein Verb im Befehlston. „Jetzt Termin sichern“ setzt einen Druck auf, den es hier nicht gibt — der Kalender ist nicht voll.
Kurze Frage zur Mitgliederverwaltung — Till Schneider, Tägerwilen
Nennt Anliegen, Absender und Ort. Wer die Mail nicht will, sieht das in der Vorschau und muss sie nicht öffnen.
Softwarewerkstatt in Tägerwilen TG. Baut und betreibt quelloffene Software für Vereine, Gemeinden und kleine Betriebe. Die Preise stehen auf der Seite.
Der letzte Satz ist die eigentliche Aussage: Er unterscheidet mehr von den übrigen Einträgen in jedem Verzeichnis als alles davor.
Anbei das Papier aus unserer Klärung: Umfang, Schritte, Preis. Es gehört Ihnen, auch wenn wir nicht zusammenarbeiten.
Sagt vor der ersten Zahl, dass die Arbeit auch ohne Auftrag bezahlt bleibt.
Das Kurzprofil ist 151 Zeichen lang — kurz genug für jedes Verzeichnisfeld, das bei 160 abschneidet. Die Zahl steht hier nicht getippt, sondern gezählt.
Ihre Website läuft auf einem Anbieter, den es 2027 vielleicht nicht mehr gibt.
Stimmt vermutlich sogar — und ist trotzdem unbrauchbar. Der Satz verkauft über Angst vor einer Zukunft, die niemand kennt, und verstösst damit gegen Regel 06. Wer so gewonnen wird, ist beim nächsten Anbieter mit einem noch dunkleren Satz wieder weg.
Er steht hier, weil eine Regel mit einem echten Verstoss daneben mehr taugt als eine ohne. Dieser Satz stand in der ersten Fassung der Liste — als Betreffzeile, und er hätte funktioniert.
Hinter beidem steht dieselbe Person und dieselbe Handschrift — aber nie derselbe Absender. Leitport ist die Einzelfirma: Sie schliessen einen Vertrag mit ihr, sie stellt Rechnung, sie haftet. mana ist ein gemeinnütziger Verein (in Gründung), dessen Werkzeuge quelloffen und kostenlos sind; dort arbeite ich ehrenamtlich.
Ein Auftrag läuft nie über den Verein, und kein Vereinswerkzeug trägt das Leitport-Zeichen. Die Trennung ist kein Formalismus: Sie ist der Grund, warum ein Verein Spenden annehmen darf und eine Firma Rechnungen stellt. Wer beides vermischt, verliert am Ende beides.
Was für einen Auftrag entsteht, kommt in die freie Basis zurück. Das ist der Vorteil, den Sie davon haben: Sie bezahlen einmal die Arbeit — und die nächste Gemeinde, die dasselbe braucht, muss sie nicht noch einmal bezahlen.
Wenn jemand nach „Ihrem Logo“ fragt, sind das die Dateien. Bitte diese verwenden und keine aus einem Bildschirmfoto nachgebaute Fassung.