Die Zeiten stehen oft auf der Seite. Google liest sie trotzdem nicht: weil sie in einem Satz stecken, in einer Grafik, oder in einem Stück, das erst lädt, wenn jemand scrollt. 94 Prozent der 130 erreichbaren Gastro-Websites in der Region Kreuzlingen/Thurgau — gemessen am 5. August 2026, jede Seite einzeln — zeigen Google ihre Öffnungszeiten nicht.
Wer dann am Sonntag nachschaut, bekommt die Antwort aus einem anderen Eintrag, der seit dem letzten Winter nicht mehr stimmt.
Wenn Sie zumachen, muss Google es wissen
Sie melden Ihre Betriebsferien, hängen den Zettel an die Tür — und Google zeigt Sie an dem Sonntag weiter als geöffnet. Jemand fährt hin und steht davor. Das ist die Sorte Ärger, für die Sie nichts können und die trotzdem an Ihnen hängen bleibt.
Sie schicken mir «vom 5. bis 22. Oktober geschlossen». Der Zeitraum steht dann bei Ihren Öffnungszeiten auf der Seite, und er steht in der Form da, die Google für Sonderzeiten liest — bis der letzte Tag vorbei ist, dann verschwindet er von selbst. Dasselbe für Feiertage und einzelne Ruhetage.
Auf der Seite selbst
Ob gerade offen ist, steht oben, gerechnet aus den hinterlegten Zeiten — nicht von Hand gepflegt. Eine Seite, die Wochen auf dem Server liegt, darf «Heute offen ab 17:30» nicht als fertigen Satz enthalten. Der Satz entsteht auf dem Gerät, aus denselben Zeiten, die Google schon gelesen hat.