Eine Seite kann «Gasthof», «Beiz» und «Küche» schreiben und Google trotzdem nicht sagen, dass hier ein Restaurant ist. Sichtbarer Text und maschinenlesbare Angabe sind zwei Schichten. Die zweite fehlt in der Region Kreuzlingen/Thurgau bei 88 Prozent der erreichbaren Gastro-Websites — gemessen am 5. August 2026, 130 von 147 abgerufenen Seiten.
Das ist keine Auskunft über den Google-Eintrag des Betriebs. Gemessen ist nur, was auf der Website selbst steht.
Was auf der Seite stehen muss
Name, Adresse, Art des Betriebs — als Angabe, die eine Maschine lesen kann, nicht nur als Satz im Fliesstext. Dazu die Zeiten und die Karte, in derselben Form. Ohne die erste Schicht weiss die Suche nicht einmal, was sie vor sich hat; die anderen Angaben haben dann nichts, woran sie hängen.
Auf einer Seite, die hier entsteht, steht das von Anfang an. Sie ändern es nicht in einem Baukasten. Sie schicken, was anders ist — ich setze es ein.
Was das nicht ist
Kein Google-Unternehmensprofil, das ich für Sie ausfülle. Der Eintrag dort ist eine andere Fläche, und ich habe ihn nicht gemessen. Kein Versprechen, dass «Restaurant Tägerwilen» morgen oben steht. Ausgezeichnet ist die Seite; gefunden wird sie, wenn jemand danach sucht und Google sie lesen kann.
Aus derselben Messung: 17 Adressen antworteten gar nicht mehr. Das ist kein Gestaltungsproblem. Die Seite ist weg, oder der Name zeigt ins Leere.