Leitport

Ihr Archiv, durchsuchbar

Jahrgänge, Protokolle, Amtsblätter, Ausstellungsakten — Volltextsuche über den ganzen Bestand, Verläufe über die Jahre, und Antworten, die eine Fundstelle nennen.

Preis4'200 bis 5'600Klärung inbegriffen. Betrieb ab 250 im Monat, je nachdem, wo es läuft. Sehr grosse oder nur auf Papier vorhandene Bestände sprengen die Spanne — das steht nach der Klärung fest.
Dauer1 bis 3 Wochen

Schweizer Franken, exklusive MWST. Verbindlich wird die Zahl nach der Klärung.

Woraus die Zahl besteht

  1. Klärungzwei bis vier Stundeninbegriffen
  2. Bau2 bis 3 Werkstatt-Tage2'800–4'200
  3. Übergabeein Tag1'400

Macht 3 bis 4 Werkstatt-Tage à 1'400 — die 4'200 bis 5'600 oben, Klärung inbegriffen. Sie liegen verteilt über 1 bis 3 Wochen; an jedem sehen Sie etwas Laufendes.

Warum ein Archiv nicht schon durchsuchbar ist

Die Dateien liegen meistens längst da. Was fehlt, ist der Weg hinein: PDFs haben Spalten, Scans haben Silbentrennung, und die Suche des Betriebssystems findet ein Wort in einer Datei, aber nicht die Stelle in einem Jahrgang.

Deshalb ist die Textgewinnung der eigentliche Aufwand, nicht die Suche. Sie ist auch die Decke der Qualität: Wo ein Zeitungssatz zwei Spalten verschränkt, bleiben Abschnitte bruchstückhaft — daran ändert kein Modell etwas, und wer etwas anderes verspricht, hat es nicht gemacht.

Was die Fragen-Ansicht darf und was nicht

Ein Sprachmodell, das eine Datenbankabfrage schreiben darf, liefert eine exakte Zahl auf die falsche Frage. Gemessen an einem mittelgrossen Modell: Es wählt zuverlässig das richtige Werkzeug und schreibt unzuverlässiges SQL.

Deshalb kommen die Zahlen aus der Datenbank und das Modell formuliert nur. Es stehen feste, typisierte Abfragen zur Verfügung — zählen, Verlauf, Geldflüsse, Volltext, ähnliche Stellen, Umfang des Bestands — und daneben steht das Protokoll, welche davon benutzt wurde. Eine Antwort ohne Fundstelle gibt es nicht.

Das ist keine Vorsichtsmassnahme aus dem Lehrbuch. Im Prüflauf eines laufenden Systems hat ein Modell drei Zeitungstitel erfunden, die es nie gab — abgeleitet aus Ortsnamen, die im Auftrag standen. Die Ursache war der Auftragstext, nicht das Modell.

Zahlen aus einem laufenden System

Ein solches System läuft seit Juli 2026 im eigenen Haus: rund 1’970 Ausgaben, 43’232 Seiten, davon 27’566 einzigartige Inhalte, dazu 78’834 Abschnitte für die Ähnlichkeitssuche. Eine Suche braucht etwa 150 Millisekunden. Der Prüfsatz aus 19 Fragen mit bekannter Antwort stand zuletzt bei 18 richtigen.

Zwei Einschränkungen, die dazugehören: Der Bestand dahinter ist fremdes Urheberrecht, deshalb ist dieses System nicht öffentlich — ich zeige es in zwanzig Minuten am Bildschirm, aber es steht kein Link dazu auf dieser Seite. Und rohe Trefferzahlen über die Jahre täuschen, solange der Bestand pro Jahr unterschiedlich gross ist: Ein Begriff, der von 24 auf 61 Treffer steigt, ist normiert auf die Bestandsmenge unverändert. Was die Ansicht zeigt, sind Treffer je tausend Seiteninhalte.

Personen im Bestand

Alte Jahrgänge sind voller Namen von Privatpersonen. Wer den Bestand über die eigene Schreibtischkante hinaus zugänglich macht, muss vorher entscheiden, wie damit umgegangen wird — das greift in die Datenhaltung und lässt sich später nicht sauber nachrüsten. Diese Frage steht in der Klärung, nicht am Schluss.

Wofür ich nicht der Richtige bin

Für eine Suchmaschine über Millionen Dokumente mit Hochverfügbarkeit. Und für jemanden, der eine Antwort ohne Fundstelle akzeptiert — dann ist der Aufwand hier zu gross und ein fertiger Anbieter billiger.

Was Sie mitnehmen, wenn Sie gehen

  • Daten
  • Index
  • Quelltext
Sie

Alle Zugänge laufen auf Ihren Namen, nicht auf meinen. Sie bleiben, weil es passt — nicht, weil Sie feststecken.

Für wen das passt

Was drin ist

Was Sie beisteuern

Der erste Schritt ist ein Gespräch von dreissig Minuten, das nichts kostet. Danach wissen wir beide, ob es passt.

Reden wir